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Operative Checklisten für Transferunternehmen

Drei bewährte Abläufe — Meet & Greet am Flughafen, Onboarding neuer Chauffeure und die Flughafen-SOP des Disponenten — geschrieben zum Ausdrucken, Laminieren und tatsächlichen Benutzen. Ohne E-Mail-Angabe.

Meet & Greet am Flughafen — die Chauffeur-Checkliste

Der Maßstab, an dem eine Premium-Abholung gemessen wird: vom Parken des Wagens bis zum Schließen der Tür. Ausdrucken, laminieren, jedem neuen Chauffeur in die Hand geben.

  1. 1Vor der Abfahrt von der Basis die Live-Ankunftszeit prüfen — losfahren nach tatsächlicher Landung, nicht nach Flugplan.
  2. 2Legal parken und den Stellplatz merken; Puffer einplanen, um 10 Minuten vor dem Erscheinen der Fahrgäste im Terminal zu sein.
  3. 3Namensschild vorbereiten: Nachname des Fahrgasts und Firmenlogo, groß gedruckt — keine Handschrift auf Zetteln.
  4. 4Prüfen, ob der Treffpunkt der Buchung entspricht (Ankunftsausgang, Gepäckbereich wo erlaubt, oder vereinbarter Orientierungspunkt).
  5. 5Sichtbar stehen und das Schild hochhalten, wenn die Fahrgäste herauskommen; Telefon laut, Disposition informiert, dass Sie in Position sind.
  6. 6Mit Namen begrüßen, sich vorstellen und das Gepäck übernehmen — schwerste Stücke zuerst, bei Empfindlichem nachfragen.
  7. 7Im Tempo des Gastes zum Fahrzeug gehen; Türen öffnen, Gepäck verladen, das Ziel vor dem Losfahren bestätigen.
  8. 8Wasser und Ladekabel anbieten; Wunschtemperatur und Routennotizen klären (Stopps, ruhige Fahrt, Belege).
  9. 9Den Fahrtstatus in jeder Phase aktualisieren — vor Ort, Fahrgast an Bord, abgeschlossen — damit Disposition und Kunde den Fortschritt sehen.
  10. 10Nach dem Absetzen: die Sitze auf vergessene Gegenstände prüfen, bevor Sie wegfahren, dann die Fahrt als erledigt markieren.

Die inkludierte Wartezeit zählt ab tatsächlicher Landung; nähert sie sich dem Limit, kontaktiert die Disposition — nicht der Chauffeur — den Kunden wegen kostenpflichtiger Wartezeit.

Onboarding neuer Chauffeure — die Checkliste für den Betrieb

Alles, was vor der ersten eigenständigen Fahrt eines neuen Chauffeurs vorliegen muss. Ein Durchgang durch diese Liste verhindert neunzig Prozent der Vorfälle im ersten Monat.

  1. 1Nachweise geprüft und kopiert: Führerschein, die in Ihrem Land erforderliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, Ausweis.
  2. 2Ärztliche und psychologische Gutachten gültig, wo verlangt — Ablaufdaten mit Erinnerungen im System hinterlegt.
  3. 3Führungszeugnis und Hintergrundprüfungen nach den Regeln Ihres Marktes abgeschlossen; in der Fahrerakte dokumentiert.
  4. 4Vertrag, Lohn- oder Abrechnungsmodell und Vertraulichkeit unterschrieben — inklusive Abwerbeverbot für Gäste von Partnern.
  5. 5Fahrzeugeinweisung: zugewiesener Wagen, Tank- bzw. Ladeablauf, Sauberkeitsstandard, Schadensmeldeverfahren.
  6. 6Fahrer-App installiert und getestet: Login, Fahrtstatus, Übergabe an die Navigation, Foto- und Unterschriftserfassung, wo genutzt.
  7. 7Kommunikationsstandard geschult: Begrüßungsformel, Kleiderordnung, Telefonetikette, worüber mit Gästen nie gesprochen wird.
  8. 8Meet-&-Greet-Ablauf physisch am Flughafen durchgegangen — Treffpunkte, Parken, Schild-Standard.
  9. 9Eskalationswege eingeprägt: Panne, Unfall, No-Show, aggressiver Fahrgast, Fundsachen — wen man in welcher Reihenfolge anruft.
  10. 10Die ersten drei Fahrten begleitet oder nachbesprochen: Disposition prüft Status, Timing und Kundenfeedback vor der vollen Freigabe.
  11. 11Abrechnungs- und Spesenregeln erklärt: Tankkarten, Maut, Parkbelege, Trinkgelder — was wie erstattet wird.
  12. 12Fahrerakte im System vollständig: Dokumente, Fristenalarme, zugewiesenes Fahrzeug, Notfallkontakt.

Flughafenabholung — die SOP des Disponenten

Der Ablauf auf Dispositionsseite, der Flughafenarbeit ruhig macht: was automatisch passiert und was ein Mensch in jeder Phase prüft.

  1. 1Bei der Buchung: Flugnummer erfasst und verknüpft; die Abholzeit hängt am Flug, nicht als freier Text getippt.
  2. 2Am Vortag: Zuweisung bestätigt — Chauffeur, Fahrzeugklasse, Name fürs Schild; Sonderwünsche (Kindersitz, Zusatzgepäck) vorbereitet.
  3. 3Etwa 90 Minuten vor der Landung: prüfen, dass der Flug verfolgt wird und die ETA live ist; bei Dienstplanänderungen frühzeitig neu zuweisen.
  4. 4Bei Verspätung: die Abholung rückt mit der tatsächlichen ETA; bestätigen, dass der Chauffeur die Push-Nachricht quittiert hat.
  5. 5Landung: Chauffeur meldet „vor Ort“; fehlt der Status, anrufen, bevor der Fahrgast die Ankunft verlässt — nicht danach.
  6. 6Warteuhr: die inkludierte Wartezeit gegen die tatsächliche Landung überwachen; den Kunden über kostenpflichtige Wartezeit informieren, bevor sie beginnt.
  7. 7No-Show-Pfad: nach Ablauf der inkludierten Wartezeit das Kontaktverfahren durchführen (Fahrgast anrufen, Besteller anrufen, Versuche dokumentieren), bevor der Wagen freigegeben wird.
  8. 8Abschluss: Die als erledigt markierte Fahrt löst die Rechnungsstellung aus; Partnerfahrten tragen die Referenz für die Sammelrechnung.

Jeder Zeitstempel in diesem Ablauf ist zugleich Ihr Nachweis — für den Kunden und für die Aufzeichnungspflichten, die die meisten europäischen Regelwerke verlangen.

Führen Sie diese Abläufe im System

Status, Flugverfolgung, Fahrerakten mit Fristenalarm — aus Checklisten wird der Arbeitsablauf.